Gesellschaft für Geschichte des Weines

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Buchbesprechungen

Wir veröffentlichen regelmäßig Rezensionen von Büchern und anderen Veröffentlichungen der Weinkultur und Weingeschichte. Wenn Sie Anregungen für Besprechungen haben, wenden Sie sich gerne an uns!

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2008: Kreutzer; Palz: Mein eigener Weinkeller: Planen - Bauen - Lagern

Dagmar Kreutzer, Martin Palz:
Mein eigener Weinkeller: Planen- Bauen - Lagern.

Mein eigener Weinkeller: Planen- Bauen - Lagern

Leopold Stocker Verlag, Graz 2008. 164 Seiten;
ISBN 978-3-7020-1175-8; EUR 19,90

Wer seinen eigenen Weinkeller anlegen möchte, findet in diesem Buch alle wichtigen Informationen zum Thema Weinlagerung.
Vorangestellt wird eine umfangreiche Erörterung über die Lagerfähigkeit von Wein, über das Reifen des Weines, über seine Alterung und die Faktoren der Lagerfähigkeit. Daraus kann man schließlich ableiten, welche Weine sich nicht bzw. für eine lange Lagerung eignen, um den richtigen Genusszeitpunkt zu treffen.
Neben diesem Basiswissen über die Lagerfähigkeit des Weins erfährt der interessierte Weinliebhaber auch Wissenswertes über die richtige Lagerung, die verschiedenen Flaschenformate und deren Stapelmöglichkeiten. Es werden die diversen Materialien, die sich zum Stapeln eignen, erörtert und eine reich bebilderte Vielzahl an Varianten dargestellt.
Das Buch gibt auch eine Antwort auf die Frage, wo sich ein Weinkeller sinnvollerweise befinden sollte.

Verfasser: Dr. Gerhard Stumm
Aus: Mitteilung der GGW 1/2009

2008: Kalina: Auf Bauer – wehr dich! Der Allgemeine Österreichische Bauernverband

Walter F. Kalina:
Auf Bauer – wehr dich! Der Allgemeine Österreichische Bauernverband – die Agrarrebellen der Zweiten Republik.

Auf Bauer – wehr dich!

Leopold Stocker Verlag, Graz 2009. 522 Seiten.
ISBN 978-3-7020-1206-9. EUR 39,90

Der in den 1950er Jahren gegründete Allgemeine Österreichische Bauernverband war der Versuch der Gründung einer „Bauerngewerkschaft“, einer überparteilichen bäuerlichen Standesorganisation. In logischer Konkurrenz zum Bauernbund und den anderen parteipolitischen Organisationen griffen die „Bauernrebellen der Zweiten Republik“ dabei immer wieder zu Demonstrationen und anderen Mitteln des politischen Aktionismus.
Die mit sehr anschaulichen Erfahrungsberichten der markanten Vorkämpfer der ersten Stunde hinterlegte Darstellung lässt die Geschichte des Bauernverbandes sehr anschaulich am geistigen Auge des Lesers vorbeigleiten, alle Höhen und Tiefen nochmals miterleben.
Als Fazit lassen sich die Ausführungen in folgendem Zitat von Roland Gittler zusammenfassen: „Echte Bauern überstanden so ziemlich alle Krisen, sogar den Dreißigjährigen Krieg und den letzten Weltkrieg.“

Verfasser: Dr. Gerhard Stumm
Aus: Mitteilung der GGW 1/2009

2008: Jacobi: Besen-, Hecken- und Straußwirtschaften

Brigitte Jacobi:
Besen-, Hecken- und Straußwirtschaften in Württemberg, Baden, Franken, Sachsen, Thüringen, Schweiz. Besenbuch 2009.
565 Seiten; ISBN 978-3-929426-19-9; EUR 8,50

Brigitte Jacobi:
Straußwirtschaften an der Hessischen Bergstraße, in Pfalz, Rheinhessen, Rheingau, an Nahe, Mittelrhein, Mosel, Saar, Ruwer und Ahr. Straußenbuch 2009. 543 Seiten; ISBN 978-3-929426-20-5; EUR 8,50

Wetterhuhn Verlag, Lauffen am Neckar 2008.

Besen- und Straußwirtschaften haben eine lange Tradition; es gibt sie in allen deutschsprachigen Weinbaugebieten. Um 800 erließ Karl der Große das „capitulare de villis vel curtis imperii“, in dem er nach herrschender Meinung den Weinbauern erlaubte, einen Teil des eigenen Weins im Haus und zwar in den Herbst- und Wintermonaten auszuschenken. Dies zeigten die Bauern an, indem sie einen Strauß, Besen, Buschen, Kranz oder Rad vors Haus hängten. An diesem Brauch hat sich bis heute nichts geändert, sieht man darüber hinweg, dass man heute das ganze Jahr über Besen- und Straußwirtschaften besuchen kann.
In dem „Besen-“ und „Straußenbuch“ sind mehr als 1.100 selbstvermarktende Weinbaubetriebe mit eigenem Weinausschank aus allen deutschen Anbaugebieten sowie der Schweiz aufgeführt. Das Verzeichnis mit kurzer Beschreibung der Besonderheiten des Weingutes und der Restauration bietet somit jedem Interessierten einen guten Überblick über Öffnungszeiten und Anfahrtswege.

Verfasser: Dr. Gerhard Stumm
Aus: Mitteilung der GGW 3/2008

2008: Häußler: Weinbau in Altbayern. Der Baierwein einst und heute

Theodor Häußler:
Weinbau in Altbayern. Der Baierwein einst und heute.

Weinbau in Altbayern

Books on Demand GmbH, Norderstedt 2008. 444 Seiten;
ISBN 978-3-8370-4352-5; EUR 32,-

Mit unwahrscheinlich großem Fleiß und unermesslicher Ausdauer hat der Autor über viele Jahre alle ihm vorliegenden Quellen zum Thema recherchiert. Damit steht nun eine umfangreiche Materialsammlung zum „Weinbau in Altbayern“ zur Verfügung.
Leider ist es ihm nicht gelungen, römischen Weinbau in Altbayern nachzuweisen, obwohl viele Indizien dafür sprechen. Den ersten urkundlichen Nachweis, dass am Regensburger Herzoghof Weingenuss üblich war, konnte der Autor mit einem Dokument aus dem Jahre 588 führen, als der Lombardenkönig Flavius Authari auf Brautschau zum Hofe des Bayernherzogs Garibald kam. Aus den folgenden Jahrhunderten gibt es viele Urkunden, vor allem Schenkungsurkunden von Weinbergen an umliegende Klöster, so z. B. aus dem Jahre 741 an das Kloster Niederaltaich, das Herzog Odilo mit Weinbergen um den Bogenberg ausstattete oder aus 776, als das Kloster St. Emmeran in Regensburg von Herzog Tassilos Vetter Machelm Weinbergsbesitz erhielt.
Umfangreich sind die Ausführungen des Baierweins im Mittelalter, der in seiner Blütezeit zwischen 2.000 und 3.000 Hektar Rebfläche umfasste. So ist es nicht verwunderlich festzustellen, dass der Wein für alle Bevölkerungsschichten damals das Hauptgetränk war. Neben dem Wein als Hauptgetränk der Baiern werden auch der Weinbau in der Feudalherrschaft und seine Bedeutung für die Klöster beschrieben. Einen wichtigen Punkt des altbayerischen Weinbaus markiert das Jahr 1544. Ab diesem Zeitpunkt wurde auch der Baierwein in die Regelung zur Erhebung einer „Tranksteuer“ in Höhe von 15 Pfennig pro Eimer Wein einbezogen.
Es folgt eine ausführliche Beschreibung des Weinbaus im Kerngebiet des Baierweins von Kehlheim bis Wörth sowie im sonstigen Altbayern. Dabei handelt es sich hier nur um Streulagen und nicht um geschlossene Rebflächen wie in fast allen anderen deutschen Anbaugebieten.
Auch dem Baierwein in Brauchtum, Kunst und Literatur ist ein eigenes Kapitel gewidmet, denn der Baierwein durchrankt üppig Religion und Kunst. Die Verehrung des hl. Urban als Winzerschutzpatron oder der Gottesmutter als Traubenmadonna prägten häufig das religiöse Leben in den Weinbauorten. Ebenso fand der Baierwein Aufnahme in der Literatur. Es entstanden prächtige Werke der Buchdruckerkunst zum Thema Weinbau wie das Weinbuch aus dem Kloster Biburg, das Regensburger Weinbuch von Christoph Kobrer von 1581 sowie das Münchner Weinbuch von Johann Rasch aus dem Jahre 1583, die neben weiteren Exponaten ausführlich beschrieben sind. Auch das Markenzeichen des Baierweins, sein „Säurereichtum“, wird in vielen Zitaten namhafter Persönlichkeiten durch mehrere Jahrhunderte dokumentiert. Warum der Baierwein weichen musste und in neuerer Zeit nur noch ein „Randdasein“ fristet, dieser Frage ist Häußler nachgegangen und hat die Gründe dafür in aller Deutlichkeit offengelegt.
Der Entwicklung des Weinbaus in den letzten beiden Jahrhunderten, seinen Schwierigkeiten und Chancen als „Regensburger Landwein“, hat der Autor die letzten Kapitel, die durch einen informativen statistischen Anhang ergänzt werden, gewidmet.
Diese altbayerische Weinchronik ist ein wichtiger Beitrag zur Kulturgeschichte Bayerns. Sie ist mit ihrem umfangreichen Orts- und Literaturverzeichnis eine Fundgrube für geschichtlich Interessierte und Weinfreunde.

Verfasser: Dr. Gerhard Stumm
Aus: Mitteilung der GGW 3/2008

2007: Patzwahl: Bewässerung im Weinbau

Wolfgang Patzwahl:
Bewässerung im Weinbau.

Bewässerung im Weinbau

Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2007. 86 Seiten.
ISBN 978-3-8001-4944-5; EUR 16,90

Die warmen und zum Teil auch trockenen Jahre des letzten Jahrzehnts haben die Diskussion über eine notwendige Bewässerung der skelettreichen und stark durchlässigen Rebstandorte in Deutschland neu entfacht. Denn eine optimale Traubenqualität, die bei Trockenstress nicht mehr gegeben ist, ist die Grundvoraussetzung für die Erzeugung von hochwertigen Weinen. Je nach betrieblicher Situation wird die Bewässerung im Weinbau als eine „Feuerwehr-Maßnahme“ bei akuter Trockenheit oder als möglichst optimiert eingesetzter Produktionsfaktor verstanden.

Das vorliegende Buch gibt mehr oder weniger ausführlich Antworten auf die Fragen, mit denen man sich im Vorfeld befassen sollte: Wasserbeschaffung, Bewässerungsverfahren, Wassermengen und Intervalle der Gaben, Rebsortenunterschiede, Kosten der Investition und der Durchführung und abschließend werden auch ökologische Aspekte im Zusammenhang mit der Bewässerung angesprochen.
Da auch die komplexen Zusammenhänge des Wasserflusses in der Rebanlage und Rebe sowie die vielfältigen möglichen Beeinträchtigungen im Stoffwechsel der Rebe bei Wassermangel und die Folgen für die Trauben- und Weinqualität behandelt werden, ist dieses Buch nicht nur für Praktiker, sondern für jeden an dieser Frage Interessierten sehr aufschlussreich und nützlich.

Verfasser: Dr. Gerhard Stumm
Aus: Mitteilung der GGW 1/2008

  1. 2007: Mangold: Trollinger & Co. Württemberger Weinkultur
  2. 2007: Linsenmaier: Chronik der Fellbacher Weingärtner
  3. 2007: Körber: Das Morden ist des Winzers Lust. Pfälzer Kriminalgeschichten
  4. 2006: Krämer: Rebsorten in Württemberg

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